Lederschuhe - Auswahl und Pflege USA 1933

Lederschuhe - Auswahl und Pflege

Diesmal begeben wir uns in die USA und blicken auf eine Zeit um 1930 zurück. Alte Dokumente geben einen interessanten Einblick in die Entwicklung von Schuhen und deren Schuhpflege.

Würde heute eine Behörde oder Ministerium in Deutschland einen Ratgeber für die Auswahl und Pflege von Schuhen herausgeben, wäre der Aufschrei der heutigen Schuhindustrie wahrscheinlich sehr groß. Im Jahr 1927 hat das Ministerium für Landwirtschaft in den USA einen solchen Ratgeber herausgegeben.

Wir haben uns eine Originalausgabe in der Überarbeitung von 1933 besorgen können. Wir waren schon sehr erstaunt, mit welchen Detailinformationen zu Lederarten, Lederverarbeitung und Herstellungsverfahren informiert wird. Informationen, die heute keinen Schuhkäufer mehr interessiert, höchstens noch eine kleine Gruppe von Schuhträgern hochwertiger Schuhe. Scheinbar hatte ein Paar Schuhe zu dieser Zeit deutlich mehr Wert für den Besitzer gehabt als heute.

Wir haben uns einmal an die Übersetzung der 21 Seiten gemacht. Manches hört sich etwas seltsam an. Wir haben den Eindruck das amerikanische Englisch hat sich in den letzten 90 Jahren etwas geändert. Nun geht es uns um keine perfekte Übersetzung der englischen Ausdrucksweise zu dieser Zeit, aber inhaltlich schaffen wir das schon. Wer in den USA aufgewachsen ist und zudem noch gute Kenntnisse zu dem Thema hat, der kann uns gerne ein Mail schicken und die eine oder andere Seite noch einmal prüfen und Korrekturen anbringen.

Lesen sie selber und machen sie sich einen Eindruck zu dem Thema Schuhauswahl- und pflege aus dem Blickwinkel von 1933 in den USA.

Lederschuhe: Auswahl und Pflege

U.S. DEPARTMENT OF AGRICULTURE
FARMER`S BULLETIN No. 1523

Dieses Bulletin enthält Informationen über mehrere Arten von Schuhleder, gibt Vorschläge für die vernünftige Auswahl von Lederschuhen und beschreibt die Pflege von Schuhwerk, um sie maximal ausnutzen zu können.
Dies ist eine Überarbeitung davon und ersetzt den Teil Farmer’s Bulletin 1183. Veröffentlicht April 1927. Überarbeitet April 1933.

F.P Veitch, Senior Chemist in Charge
R.W. Frey, Associate Chemist
H.P. Holman, Chemist
Leather an Tanning Invenstigations, Bureau of Chemistry

Schuhleder

Schuhleder lassen sich in zwei Klassen einteilen – Oberleder und Bodenleder. Die unteren Teile eines Schuhs, die Außensohle, die Innensohle, der Rahmen sowie Absatz und Hinterkappe, werden aus Bodenleder angefertigt. Das Vorderblatt, das Quartier, die Vorderkappe und die Zunge  bilden die wichtigen oberen Teile, die aus Oberleder geschnitten werden. Das Oberleder eines Paar Schuhs hält wesentlich länger als das Bodenleder. Die Außensohle und der Absatz nutzen sich fast immer zuerst ab, weil diese hauptsächlich die Last des Schuhs tragen.

Ein Paar Schuhe, das mit einem Rahmen, Hinterkappe und Innensohle aus gutem Qualitätsleder ausgestatten ist, kann in der Regel zwei oder dreimal besohlt und mit Absätzen versehen werden, bevor das Oberleder sich abnutzt. Von diesem Gesichtspunkt des Tragens und Instandhaltens ausgehend sind die unteren Teile eines Schuhs wichtiger als die oberen.

Sohlenleder

Sohlenleder wird aus schweren Großviehhäuten hergestellt. Die sich am besten tragenden Sohlen kommen vom Croupon, welcher aus einer Seite oder einer halben Seite aus der Haut eines Tieres geschnitten wird und meistens rechteckig ist.

Lederauswahl

Der Croupon erstreckt sich über die Hälfte der Seite. Er dehnt sich von der Wurzel des Schwanzes des Tieres bis hin zu dessen Schulter und vom Rückgrat zu einer nahezu parallelen Linie aus, welche durch die Spitze der weichen Stellen zur vorderen und hinteren Flanke verläuft.

Auswahl und Namen des Leders

Croupons sind ca. 50 Inches lang und 25 Inches breit, obwohl die exakte Größe sich auf die Größe des Lederstückes bezieht. Das Leder des Croupons ist engfaserig und fest. Die Sohlen, mit schlechterer Qualität, werden aus den Bauchstücken geschnitten, das Leder aus diesem Bereich ist schlaff und weich. Erfahrungen und Experimente haben gezeigt, dass die Abnutzung einer Sohle größtenteils von dem Bereich der Herkunft des Leders abhängt.

Sohlen, die aus dem Croupon angefertigt wurden, halten zweimal so lange als diese, die von den Bauchstücken stammen und  eineinhalbmal so lange als die von den Schulterstücken. Wenn eine oder beide Sohlen sich in einer unangemessen kurzen Zeit abgetragen haben, ist der Grund dafür oft, dass sie aus Bauchstücken angefertigt wurden.

Die meisten Sohlenleder sind pflanzlich gegerbt. Rinden, Hölzer, Nüsse oder deren Extrakte werden für diese Gerbung verwendet. Die natürliche Farbe der pflanzlich gegerbten Sohlenleder variiert von bräunlich bis hin zu rotbraun. Dieses Leder wird gewöhnlich zum Gewicht verkauft und ist von einer spezifischen Dichte, gemessen in „irons“. Ein „iron“ ist eine Größe, die mit einem hundertachtundvierzigstel Inch gleichzusetzen ist. Außensohlenleder für Schuhe der Army ist mindestens neun Irons oder drei Sechzehntel eines Inches dick.

Manche Sohlenleder werden durch Gerben von Häuten und Fellen mit Verbindungen von Chrom hergestellt. Chromleder ist nicht, wie viele denken, ein Lederersatz. In seinem natürlichen Zustand hat Chromsohlenleder eine leicht blaugrüne Farbe. Wenn das Leder mit Wachs und Fetten behandelt wurde, auch bekannt als gewachstes Chrom, ist es viel dunkler.

Chromsohlenleder hält länger als pflanzlich gegerbtes Sohlenleder, am längsten hält natürliches oder ungewachstes Sohlenleder. Ungewachstes Chromsohlenleder ist allerdings nicht für das Tragen auf der Straße geeignet, außer in besonders trockenen Regionen, weil sehr schnell Wasser in das Leder einzieht. Gewachste Chromsohlen können zuerst steif sein, aber die Steifheit verschwindet für gewöhnlich nachdem die Schuhe für kurze Zeit getragen wurden. Gut gewachste Chromsohlen sind außergewöhnlich langlebig, was sie besonders geeignet für Schuhe für härtere Einsätze macht.

Oberleder

Handelsnamen für oberes Leder sind verwirrend. Die Namen verweisen mehr auf Struktur, Natur und auf die Farbe des fertigen Leders als auf die Art der Haut, aus der es angefertigt wird. Die häufigsten Arten von Häuten und Fellen, die für das Oberleder verwendet werden, sind Kalb, Ziege, Rind, Pferd und Schaf. Manchmal benutzt man auch Kangaroo-, Schwein- oder Haihäute.

Obwohl heute sehr wenig Chromsohlenleder getragen wird, sind neun Zehntel aller Oberleder chromgegerbt.

Gewöhnlich wird das Finish an der Narbenseite, die äußerer Oberfläche, des Fells oder der Haut, auch bekannt als die „Haarseite“, gemacht, obwohl manche Oberleder wie Rauleder oder gewachstes Kalbsleder aus der Fleischseite gefertigt werden.

Dicke Häute oder Felle werden oft in zwei oder mehrere Schichten gespalten. Die Schicht, die das Narbenleder oder die Haarseite betrifft, ist Spaltleder und wird als Narbenleder verarbeitet. Narbenleder kann oder kann daher nicht ein Spaltleder sein. Selbst wenn es Spaltleder ist, ist es selten, wenn überhaupt bezieht es sich als solches auf den Handel, das Wort „Spaltung“ behält sich die konkreten Schichten vor.

Narbenleder kann oft beim Anfassen und seinem Aussehen sowie an seinem Muster und seinen Narben erkannt werden, die durch feine Linien oder Fältchen, feine Löcher, eine Schuppung oder andere Merkmale geformt werden, abhängig von der Sorte der Haut, aus der das Leder gemacht wurde.

Manchmal jedoch ist das Narbenmuster einer bestimmten Haut so geschickt auf eine Haut einer anderen Sorte geprägt, dass der Nachweis dessen sehr schwierig ist.

Die Rückseite der menschlichen Hand bietet, besonders wenn sie unter einer leichten Vergrößerung wie einem Vergrößerungsglas geprüft wird, ein exzellentes Beispiel für ein solches Hautmuster oder die Narben.

Kalbshautleder oder Kalbsleder wird aus Kalbshäuten angefertigt, diese sind definiert als Häute, die nicht mehr als 15 Pounds wiegen. Kalbsleder ist flexibel, von feiner, weicher Struktur und selten, wenn es gespalten ist, sehr fest. Zusammenfassend ist es wahrscheinlich das zufriedenstellenste und dienstbarste Leder für Kleidung für jede Jahreszeit. Viele sogenannter Kalbsleder werden aus schwereren Häuten von älteren Tieren, von Rindern und Kälbern bis hin zum Fell eines ausgewachsenen Rindes, hergestellt.

Seitenleder wird aus Kalbshäuten, generell Kuhhäuten angefertigt, das in die gewünschte Dicke gespalten wird. Der Ausdruck „Seite““ stammt von dem Vorgang, bei dem große (lange) Häute in Hälften oder Seiten geschnitten werden, bevor sie gegerbt werden. Obwohl Seitenleder nicht die natürliche Elastizität, Weichheit und feine Konsistenz von Kalbsleder besitzt, kann aus ihm ein besonders langlebiges oberes Leder hergestellt werden, das weitgehend für Schuhe von Männern und jungen Männern benutzt wird.

Das Finish des fein strukturierten Kalbsleders reicht von mattem Tiefschwarz bis zu strahlendem glänzendem Schwarz.

Leder mit deutlichen, sichtbaren Narben, die durch das Krispeln entstanden sind, eine Verarbeitung, bei der die Oberfläche leicht kräuselt, ist als Boxcalf bekannt, wenn es in schwarz gefinisht wurde.

Wenn es in anderen Farben gefinisht wurde, nennt man es Willowcalf. Kalbsleder mit einem matten, gewachsten Finish an der Fleischseite bezeichnet man als Waxcalf oder Dullcalf; dieses mit einem matten, aber nicht gewachsten Finish auf der Narbenseite, als Matcalf.

Kalbsleder und Seitenleder, die auf der Fleischseite mit einer samtartigen Struktur gefinisht wurden, tragen den Namen Suede. Buffed Leather wird auf der Narbenseite mit einem Schmirgelrad gefinisht, welches die narbige Oberfläche verstärkt und ein weicheres Finish hervorruft. Es hat allerdings eine viel weniger ausgeprägte Struktur als Sued.

Lammleder wird als exzellentes Oberleder eingestuft. Es wird aus den Häuten ausgewachsener Ziegen angefertigt; nicht, wie der Name vermuten lässt, von Lämmchen.

Ziegenhäute sind selten gespalten, außer möglicherweise die Croupons von größeren Ziegenhäuten. Ziegenleder hat sehr feine, klare Narben und ist ein sehr dichtes Leder. Es ist weicher und elastischer als Kalbsleder und gewöhnlich nicht so dick, weshalb  es nicht so warm und wasserfest ist. Besonders geeignet für hochwertige Schuhe, wird Ziegenleder meist für Frauenschuhe verwendet.

Menschen mit empfindlichen, zarten Füßen finden meistens Ziegenhäute für oberes Leder komfortabler als Kalbshäute, insbesondere bei warmem Wetter.

Chevreau ist eines der beliebtesten Leder für das Oberleder. Ziegenleder wird auch stumpf bearbeitet, als mattes Ziegenleder. Wegen seinen besonderen Eigenschaften wird Ziegenleder oft in Form von Schafsleder imitiert, weshalb günstige Ziegenlederschuhe besonders überprüft werden sollten, bevor sie verkauft werden.

Schafsleder stellt kein zufriedenstellendes Oberleder dar, weil es, obwohl es weich ist, locker, dehnbar und nicht langlebig ist. Oberleder von Schafsleder verliert schnell seine Form und scheuert besonders an den Zehen. Schafsleder wird manchmal für die Oberseiten von günstigen, hohen Schuhen verwendet. Es wird oft für das Innenfutter der Schuhe benutzt, für welches es gut geeignet ist.

„Cordovan leather“ (Pferdeleder), welches aus dem Rumpf der Pferdehäute gemacht wird, hat eine extrem enge Struktur, ist steiffaserig, fest und besitzt weniger das typische narbige Erscheinungsbild der meisten anderen Ledersorten. Das Finish gibt dem Leder eine rot-braune Farbe. Es ist wahrscheinlich das langlebigste aller Oberlederarten und wird, weil es sehr teuer ist, vielfach imitiert.

Manchmal wird Leder als Pferdeleder verkauft, wenn dessen Farbe der charakteristischen Pferdelederfarbe ähnelt. Weil dieses Leder relativ schwer, steif, hart und nicht porös ist, kann es nicht von jedem getragen werden. Seine Steifheit verursacht manchmal Risse oder Schnitte in den oberen Nähten.

Hengsthäute und Pferdehäute, die entweder matt oder glänzend gefinisht werden, geben sehr langlebige Oberleder und sind besonders gut für Männerschuhe.

Känguruhäute werden zu einem besonders weichen und feinem, aber sehr teuren Leder, so in etwa wie Leder von Kalbshäuten von besonders guter Qualität.

Lackleder wird aus beschichtetem Leder mit speziellen Lackschichten oder Emailschichten hergestellt. Die meisten Lackleder werden aus Kuhhäuten oder Seitenleder gewonnen. Lackleder von Pferdehäuten und Hengsthäuten sind von einer außergewöhnlichen Qualität.

Die lackartige Oberfläche von Lackleder gibt nach der Herstellung ein Erscheinungsbild, das sich durch Sanftheit, Helligkeit und Dauerhaftigkeit des Glanzes auszeichnet. Diese Eigenschaften lassen sich bei keinem anderen Leder finden.

Viele Manufakturen garantieren, dass die Lackschicht nicht bricht oder abblättert, aber Lackleder ist in dieser Hinsicht, wegen den Verbesserungen im Herstellungsprozess und dem Umgang beim Finish, viel besser als es vorher war. Die Schicht verschlechtert sich mit der Zeit, verliert ihre Flexibilität und entwickelt feine Flecken. Das Leder wird gründlich gestreckt bevor es lackiert wird, sodass es fast keine Struktur hat und nach dem Finish ist es nahezu luft- und wasserdicht. Folglich erweist sich Lackleder manchmal als unkomfortabel.

Aufbau eines Schuhs

Genähte Schuhe werden der Art zugeordnet, wie man die Sohlen mit dem Oberleder verbindet. Die beiden wichtigsten Typen sind hierbei „welted“ und „McKay“.

Andere Typen sind der „stitch-down“ und „turn“. Schuhe, die mit eine Holz- oder Metallverbindung hergestellt wurden, nennt man „pegged“, „nailed“ oder „standars-screw“ Schuhe.

In der Leder- und Schuhindustrie für Schuhwerk, sind die Schuhe welche in den Vereinigten Staaten hergestellt wurden, fast ein Drittel rahmengenäht und ein weiteres Drittel „McKay“. Der Rest umfasst um die 15 Prozent „stitch-down“, 12 Prozent „turned“, 6 Prozent holz- und metallverbundene und 3 Prozent geleimte Schuhe.

Mehr als 70 Prozent der Männerstiefel- und Schuhe sind rahmengenäht und fast 65 Prozent der Frauenstiefel- und Schuhe sind „McKay“. Sogar über die Hälfte aller Loafer werden nach der „turned“-Methode angefertigt. Um die 45 Prozent der Säuglings- und Kinderschuhe sind den „stitch-down“, geleimten und holz- oder metallverbundenen, sowie 33 Prozent den „turned“ Methoden zuzuordnen.

Der Schaft eines rahmengenähten Schuhs sind nicht direkt an die Sohle geheftet. Schaft und Sohle werden an einem schmalem Lederstück, welches Rahmen genannt wird, zuerst an das Oberteil und die Innensohle entlang der inneren Kante und danach an der Außensohle entlang der äußeren Kante angenäht.

Deshalb ist der Rahmen, welcher immer aus hervorragendem Leder sein sollte, der Grundstein, der den Schuh zusammenhält. Die abgesetzte äußere Hälfte des Rahmens, welche sich auf der Seite der Außensohle befindet, sollte weich sein und mindestens einen Viertel Inch die Linie verlängern, die den Schaft von der Sohle trennt. Enge Rahmen und diese, die gerollt werden, brechen oft und machen das Reparieren schwierig und teuer.

Es ist eine Regel, dass rahmgenähte Schuhe länger als andere Typen halten, nicht nur weil sie im Vergleich schwerer sind, sondern auch weil sie einfacher und geschickter repariert werden können. Dank dem Mangel an Stiefen und Stichen in der Innensohle, ist der Innenschuh rahmgenähter Schuhe weich.

Der „McKay“- Schuh findet große Beliebtheit bei Käufern, die auf der Suche nach leichtgewichtigen, mittelteuren und günstigen Schuhen sind.

Schuhkonstruktion

Dieser Schuh hat keinen Rahmen. Die Außensohle, der Schaft und die Innensohle werden durch Stiche zusammengenäht, die ebenfalls durch die Innensohle verlaufen. Folglich bleiben eine Reihe von Stichen und auch eine Linie von angehefteten, dauerhaften Drahtstiften, weil diese in der „McKay“- Konstruktion nicht mehr wiederhergestellt werden können, in der Innenseite des Schuhs. Manchmal kann das unangenehm an den Füßen sein. „McKay“- Schuhe können nicht so leicht und geschickt wie rahmgenähte Schuhe repariert werden.

Lederabsätze werden in Abschnitte unterteilt, die „lifts“ genannt werden. Obwohl der oberste „lift“ oder der „lift“, der in Kontakt mit dem Boden kommt, von guter Qualität und gutem Leder sind, sind die anderen „lifts“ oft von qualitätsärmerem, zusammengepresstem Leder, Altmetall oder Lederersatzstoff.

Die Höhe der Abätze wird in einem Achtel Inch ausgedrückt, ein 8/8 Absatz ist einen Inch hoch und ein 18/8 Absatz 2 ¼ Inch. Die Absatzfront ist das vordere Seite eines Absatzes oder die Seite in Richtung der Zehen. Die Absatzsprengung eines Absatzes ist sein Winkel oder seine Richtung.

Heute werden weitgehend Gummiabsätze getragen. In Teilen oder vollständig die Lederabsätze ersetzend, wird das Gummi in einem Stück an den Schuh genagelt und geleimt. Gummiabsätze mindern den Stoß beim Gehen, was sie auch in Städten beliebt macht. Obwohl sie länger als Lederabsätze halten, rutschen sie leichter auf weichem, nassem Untergrund wie Gehwegen, Eisenfalltüren und Straßen.

Holzabsätze werden mit Leder oder Stoff überzogen und sind mit einer Leder- oder Gummispitze ausgestattet. Holzabsätze werden nicht an bequeme und langlebige Schuhe angebracht. Ihre Verwendung beschränkt sich auf leichte Schuhbekleidung, weil Holz nicht so schwer wie Leder oder Gummi ist.

Es werden mehrere Designs, besonders für Frauenschuhe, verwendet.

Der französische Absatz hat eine äußerst gekrümmte rückseitige Kante, welche sich zu einer kleinen kreisförmigen Auflagefläche ausbreitet.

Der Nagelabsatz deutet einen Nagel an, hat einen schlanken, kerzengeraden Körper und findet sich auf einer sehr schmalen Basis ohne jegliche Schwankungen ein.

Der kubanische Absatz scheint so hoch wie der französische Absatz zu sein, obwohl es meistens nicht so ist. Er unterscheidet sich von dem französischen Absatz, indem die hintere Kante nicht kurvig ist, sondern graduell zusammenläuft. Dieser Absatz ist länger als der Nagelabsatz.

Der Militärabsatz ist  niedriger als der kubanische Absatz und hat auch eine größere Auflagefläche, weil seine Rückseite nicht spitz zusammenläuft.

Der Federabsatz ist sehr niedrig. Er wird hergestellt, indem ein Lederkeil zwischen den Fersensitz des Schuhs und die Außensohle getan wird. Viele Kinderschuhe werden mit diesem Absatz bestückt.

Wie man einen Schuh auswählt

Viele Schuhe werden über Leisten nach Standard Abmessungen für Ballen, Gelenk, Spann und Absatz verarbeitet.

FußvermessungDie Abmessungen basieren auf Proportionen für normale Füße, die sich über die Jahrhunderte festgelegt haben. Schuhe, in denen ein oder mehrere der oben genannten Parameter größer oder kleiner angefertigt werden, sodass sie nicht den Größen der Standard Abmessungen entsprechen, sind als „combination-last“ Schuhe bekannt. Sie werden nicht für gewöhnlich proportionierte Füße hergestellt.

Die Größe eines Schuhs ist seine Länge zu seiner Breite. Die Breite wird in Buchstaben ausgedrückt und die Länge in Ziffern. Die breiten von Lagerware variiert von einem dreifachem A (AAA), dem engsten, zu einem doppel E (EE), dem weitesten.

Die Größen erweitern sich in der Länge um ein Drittel Inch. Das amerikanische Größensystem geht von 0 bis 13 ½ in der ersten Modellserie und geht bei 1 zur zweiten Modellserie weiter. In der ersten Modellserie ist Größe 0, 4 Inches lang und Größe 13 ½, 8 ½ Inches lang. In der zweiten Modellserie ist Größe 1,  8 2/3 Inches lang und Größe 12, 12 1/3 Inches lang.

Wegen dem Wunsch vieler Menschen, Schuhe nicht über eine gewisse Zeit zu tragen, ohne Rücksicht auf die Größe ihrer Füße, haben viele Hersteller einen Code oder ein geheimes Nummernsystem eingeführt. Auf diese Weise sind sie in der Lage, durch das Erkennen der richtigen Schuhgröße einen guten Service zu leisten. Passform und Sitz führen einen besser zum richtigen Schuh als die Größe, die in das Innenfutter gestanzt wurde. Eine gewisse Größe, die im Schuh festgelegt wurde mag wohl passen, wohingegen die gleiche Größe bei gleicher Passform anderen nicht passt.

Die Einsatz der Schuhs ist ein wichtiger Faktor beim Auswählen des richtigen Schuhs. Ein schicker Schuh oder Hausschuh hat seinen Platz, aber ist offensichtlich nicht für Straße oder für einen landwirtschaftlichen Betrieb, das Büro oder die Fabrik geeignet.

BeSchlecht passende Schuhedauerlicherweise kann der Käufer eines Schuhs selten dessen Qualität, Arbeitsaufwand und die Lederart, aus dem er besteht, beurteilen. Günstige Schuhe sind nicht immer eine Ersparnis, auch teure sind nicht unbedingt die beste Investition. Häufig entsteht ein hoher Anteil der Kosten von teuren Schuhen durch aufwendigen Arbeitsaufwand und Neuheiten.

Was allen Käufern übrig bleibt, ist auf den Ruf des Herstellers oder Händlers zu vertrauen. Ein angesehener Hersteller steht hinter seinem Namen, der in seine Produkte gestanzt ist. Dauernde Zufriedenheit an Schuhen hat man, wenn man bei seiner Schuhart bleibt, welche sich in Tragekomfort und Haltbarkeit bewährt hat und einen davon abbringt ein anderes Paar Schuhe von einem Hersteller zu kaufen, welches man ausprobiert und für unbequem befunden hat.

Obwohl ein guter Schuh Erfahrung, Ermessen und die Liebe zum Detail erfordert, werden viele der Schuh-Missgeschicke von heute durch das Wissen der Käufer verursacht.

Wir können nicht über die Tatsache hinwegsehen, dass fünf Zehen einen gewissen Platz in einer besonderen Form brauchen, wenn sie sich natürlich und bequem erstrecken sollen. Wenn man sich mit gespitzten, nadelförmigen Zehen in einen Schuh zwängt, werden die Füße mit Sicherheit verkrampfen, verdreht  und schließlich deformiert werden. Die Zehen werden verformt, einer auf den anderen gestapelt und die Knochen gekrümmt.

Babys brauchen keine Schuhe bis sie laufen können. Wenn ihnen Schuhe vor dieser Zeit angezogen werden, nur für das Aussehen, ist das meistens mehr schlecht als gut. Die ersten Laufschuhe sollten flexible, aber solide Sohlen haben, sowie ungeschliffen, möglichst leicht poliert  und breit genug sein, um eine solide Plattform unter den Füßen zu gewährleisten. Sehr weiche Sohlen rollen sich ein und machen es dem Baby schwer, die Balance zu erlernen. Steife oder brettartige Sohlen sollten ebenfalls vermieden werden. Die Zehen sollten vollständig ausgebreitet sein, und nicht, wie so oft, so platt, dass das Leder sich gerade vom Ende der Sohle zurückzieht und die Zehen des Kleinkindes verkrampft.

DGut passende Schuheie Verantwortung für passende Schuhe der Kleinkinder fallen den Eltern, dem Händler und den Herstellern zu. Sehr junge Kinder können natürlich nicht über die Form und diee richtige Größe entscheiden. Ältere Kinder sind oft bereit an Tragegefühl und Geld zu sparen und dafür mehr Wert auf ein modisches Erscheinungsbild zu legen.

Die jungen Füße und deren Knochen können von Schuhen, die nicht passen, leicht verdreht und aus der Form gebracht werden. Glücklicherweise haben Hersteller in den letzten Jahren damit begonnen, Kinderschuhe von verbesserter Bauart anzufertigen.

Damit Schuhe bequem, sicher, langlebig und attraktiv sind, müssen Schuhe, die alltäglich getragen werden, der natürlichen Form des Fußes entsprechen und diese schützen. Sie müssen außerdem einen festen Untergrund für den Körper bieten. Der bekannte „Army“- Schuh erfüllt diese Anforderungen.

Der Theorie folgend, ein Soldat ist nur so gut wie seine Füße, erarbeitete das „Army Department“ nach einem langen Studium den Typ von Schuh, der von den Soldaten der Vereinigten Staaten und den Krankenpflegern der „Army“ getragen wird.
Bürgerliche Schuhe gehen in dieselbe Richtung, bestehen aber aus leichterem Material und einem angenehmeren Erscheinungsbild und können in den meisten Teilen der Vereinigten Staaten erworben werden. Sie passen sich gut dem alltäglichen Gebrauch in Städten und auf dem Land an. Eine steigende, anhaltende Nachfrage für diese Schuhe ist alles was nötig ist, um einen ausreichenden Vorrat dieser Schuhe herstellen zu können.

Armee-Schuhe

Schuhe mit der richtigen Form sind breit und rund an den Zehen und gerade an der inneren Kante. Wenn man beide gesunden Füße nebeneinander stellt, berühren sie sich an den Fersen und entlang der großen Gelenke der großen Zehen bis zum Ende dieser Zehen. Die inneren Kanten der Sohlen, eines gut verarbeiteten Schuhs, verhalten sich genauso. Je mehr diese Kanten davon abweichen oder sich zur Außenseite des Schuhs biegen, desto unnatürlicher ist die Passform und desto unangenehmer ist das Tragen. Wenn derartige Schuhe permanent getragen werden, sind Probleme an  Gelenken und Fußballen die Folge.

Schuhe für jeden Tag brauchen Sohlen, die zumindest mittelmäßig dick sind. Oft sind die Sohlen, besonders bei Damenschuhen, so dünn, dass das Gehen mit ihnen selbst auf dem weichsten Untergrund schmerzhaft ist. Die Füße werden dann schnell gequetscht und schwielig. Dickere Sohlen bieten mehr Schutz für die Füße, nicht nur gegen Verletzungen durch scharfe und unebene Untergründe, sondern auch gegen Wasser und Matsch im Allgemeinen. Des Weiteren halten dickere Sohlen länger.

Absätze, die so breit wie der Fersensitz sind, in anderen Worten, sich nur klein zuspitzen, sind am besten für alltägliche Schuhe geeignet. Obwohl die Höhe bei einzelnen Exemplaren ein wenig variieren mag, werden hohe Absätze von vielen medizinischen Behörden missbilligt. Die Absätze der Schuhe von „Army“- Krankenpflegern sind 1 1/8 Inches hoch. Ein plötzlicher Wechsel von einem hohen Absatz zu einem niedrigen wird zuerst unangenehm sein. Solch ein Wechsel sollte stufenweise vorgenommen werden, um den Füßen und dem Körper Zeit zum Ausgleichen zu geben. Es fehlt an der Einsicht, weil viele Frauen denken, da sie permanent hohe Schuhe getragen haben, sie könnten niemals niedrige tragen. Die Steigung des Absatzes ist ebenfalls wichtig. Absätze, die sich zu weit nach vorne neigen, können den Körper nicht zuverlässig unterstützen oder ihn in seiner korrekten Haltung befestigen.

Gut geformte Schuhe

Absätze, die zu eng, zu hoch oder falsch befestigt sind, verursachen geschwächte Sprunggelenke, einen wackeligen Gang, gezerrte/angespannte Muskeln, Rutschen, Verdrehen und das Hinfallen mit ernsthaften Verstauchungen/Verrenkungen und Verletzungen mit der Zeit. Das Gewicht wird auf die Zehen übertragen und die Füße werden in den vorderen Teil der Schuhe geklemmt. Das verursacht Prellungen/Blutergüsse, Hühneraugen, geschwächte und zerquetschte Fußrücken sowie gekrümmte Zehen. Die Gefahren durch hohe und schmale Schuhen für Frauen und Mädchen, insbesondere für die, die den ganzen Tag auf ihren Füßen stehen, ist besonders groß. Diese Schuhe laufen sich auch schnell an den Seiten ab und lösen sich häufig von der Sohle. Schuhe mit hohen, schmalen Absätzen kommen schneller aus der Form als die mit niedrigen, breiten Absätzen und leiden unter einer übermäßigen Belastung auf den Nähten sowie einem unebenem Tragegefühl bei beiden Sohlen und Oberleder.

Schuhe sollten immer auf das volle Gewicht des Körpers angepasst sein, das auf den Füßen lastet. Neue Schuhe sind, wenn sie genau passen, vom Kauf an geeignet. Sie müssen dann nicht eingelaufen werden.

Schuhlinie

Die Führung oder die eigentliche Richtung des Schuhes sollte deckungsgleich mit der Bewegung des Fußes sein; er sollte nicht dazu tendieren, den Fuß aus seiner natürlichen Position zu bringen. Wenn die Führung nicht richtig ist, kann der Schuh nicht richtig passen. Er wird an einer Stelle zu locker und an der anderen zu eng sein. Die einseitige Abnutzung eines getragenen Schuhs ist oft ein Anzeichen für ein falsche Führung, welches den Fußballen zum Rest des Fußes an eine Seite des Schuhs drückt, anstatt gerade in die Mitte des Schuhs.

Schuhe, die perfekt passen, ermöglichen das Stehen, Gehen und schnelle Drehen in Bequemlichkeit und Sicherheit. Eine normale aufrechte Haltung kann in derartigen Schuhen ohne unnötige Belastungen oder Unannehmlichkeiten eingehalten werden. Die Füße verkrampfen nicht, wenn sie behaglich unterstützt werden, und es ist ein sicher, voller Schritt möglich. Viele Schuhe sind viel zu klein für die Träger. Dies ist dann ein besonders ernster Fehler, wenn sie zudem noch zu schmal sind. Während des Tragens kann der Schuh sich ausdehnen, aber nicht länger werden. Es sollte einen guten halben Inch Platz an den Zehen in einem breiten oder gut abgerundeten Schuh sein. In spitzeren Schuhen sollte mehr Platz sein.

Abbildung 15 zeigt wesentliche Teile eines Schuhs. Der breiteste Teil sollte sich am Ende des kleinen Zehs befinden. Es ist unerlässlich, dass das große Gelenk am großen Zeh erst an der Rundung der Sohle zur inneren Kante nahe dem Spann gelangt. Dieser Punkt ist einer der drei wichtigen Positionen des Fußes, der dementsprechende Teil des kleinen Zehs und der Ferse bilden die anderen beiden.

Teile eines Schuhs

Der Oberledersaum sollte nicht auf die Zehen drücken. Der Fersenkappe, welcher die hinteren oberen Teile des Schuhs in Form hält, soll die Ferse auf dem Fersensitz des Schuhs zentrieren. Er soll den Fuß behaglich umfassen und bald weit genug sein, wenn einige Male das gesamte Gewicht des Körpers auf ihm lastete, sodass ein angenehmes Tragegefühl entsteht.

Das Quartier sollte nicht so eng sein, dass die Kanten sich berühren, wenn der Schuh geschnürt ist. Es sollte immer ein gewisser Platz zwischen diesen Kanten sein, sodass das Quartier ihren Zweck erfüllen kannn, den Fuß an seinem Platz zu halten, gegen den hinteren Teil des Schuhs. Jedenfalls sollten die Kanten des Quartiers nicht so viel Platz lassen, dass der Druck der Schnürsenkel oder Knöpfe auf dem Spann Schmerzen hervorruft.

Schuhe, die zu groß sind, passen nicht. Schuhe, die dem Fuß zu viel Spielraum geben, unterstützen den Schuh nicht richtig. Oft werden durch Reiben des Fußes gegen die Innenseite des Schuhs besonders an den Fersen, Blasen verursacht. Das ist besonders bei zu großen Schuhen der Fall. Übrigens kann das Ignorieren von Blasen ernsthafte Infektionen nach sich ziehen.

Aus Budgetgründen ist es für viele Familien einfacher, sich bei der Auswahl der Schuhe für Jung und Alt, mehr auf ein ordentliches Erscheinungsbild und eine korrekte Passform zu konzentrieren, statt auf Gesundheit und Komfort Rücksicht zu nehmen. Solche Schuhe werden nicht schnell ihren eigentlichen Schick und ihre Form verlieren und halten länger.

Wie man Schuhe pflegt

Die geeignete Pflege von Schuhbekleidung, verbunden mit einer intelligenten Schuhauswahl, reduziert die Kosten für Schuhe um ein Viertel bis zu einer Hälfte der bisherigen Ausgaben und gleichzeitig die Reparaturen. Es ist nicht nötig, Schuhe zu entsorgen, bevor sie Zeichen des Tragens aufweisen. Wenn eine Naht gerissen oder die Außensohle durchgelaufen ist, können die Schuhe oft repariert und noch lange getragen werden.

Schuhspanner helfen dabei, dass die Schuhe ihre eigentliche Form behalten. Wenn sie nicht eingelegt werden können, kann das Verwenden von Papiereinlagen helfen.

Ein wirtschaftlicher Plan ist, zwei Paar Schuhe für das tägliche wechselnde Tragen zu haben, dies erlaubt jedem Paar in der Zwischenzeit zu trocken. Der Fußschweiß belastet das Leder stark. Die oberen Teile werden durch den Schweiß permanent durchnässt und brechen und reißen deshalb schnell, besonders, wenn sie nicht durch gelegentliches Fetten geschützt werden.

Schuhreparatur

Matsch, Wasser oder extreme Feuchtigkeit ruinieren das Leder; Öl und Fett bewahren es. Daher würde das Leben von Schuhen und Stiefeln dadurch, dass sie sauber, geschmeidig und wasserresistent gehalten werden, verlängert werden. Schuhe, die für den ländlichen oder anderen anspruchsvollen Gebrauch benutzt werden, müssen eingefettet werden. Im Gegensatz dazu müssen Straßenschuhe nur poliert werden, obwohl die Sohlen auch geölt oder eingefettet werden können. Häufiges Polieren hält, besonders mit flexiblen Waxpolituren, das Leder geschmeidig, weich und verleiht ihm ein Finish, das Wasser absondert und das Anhaften von Staub und Schmutz verhindert. Ein leichtes Einölen mit Rizinusöl auf einem Seihtuch, das ein oder zwei Mal im Monat durchgeführt wird, bewahrt Lackleder vorm Reißen. Somit können Schuhe, die gepflegt werden, länger getragen werden als diese, die in der Pflege vernachlässigt werden.

Das Reparieren

Gute Schuhpflege beinhaltet unverzügliche Reparatur. Es ist nie wirklich wirtschaftlich, abgelaufene, verkommene Schuhe zu tragen. Weder schützen solche Schuhe die Füße, noch unterstützen sie den Körper richtig. Was mit Leder geschützt werden könnte, wird ansonsten bei den Fußspezialisten oder Ärzten teuer bezahlt. In der Minute, in der ein Saum beginnt zu reißen, das Schaftleder bricht, der Absatz die Form verliert oder sich abläuft, oder ein Loch in der Außensohle entseht, muss der Schuh ausgebessert werden. Wenn die nötige Reparatur hinausgeschoben wird, wird der Schuh so schlecht zu tragen sein, dass er die Reparatur nicht mehr wert ist und zwischen 2$ und 5$ können helfen weitere Kosten zu sparen. Dies trifft besonders dann zu, wenn der Rahmen abgenutzt oder die Innensohle abgelaufen ist.

Die Absätze sollten immer  aufeinander abgestimmt sein. Ansonsten fangen beide Schuhe damit an, sich auf einer Seite abzulaufen und der Körper steht unter Druck. Die Schuhe verlieren schnell dauerhaft ihre eigentliche Form und ihren Stand, und die Füße, Knöchel und Beine werden ebenso verformt. Wenn das Leder oder der Gummiaufsatz von Holzabsätzen nicht umgehend ausgetauscht wird, wenn sie abgelaufen sind, müssen die kompletten Absätze getauscht werden. Dies ist manchmal eine aufwendige Angelegenheit, weil es schwierig ist das Material an den Rest des Schuhs anzupassen.

Gepflegte und reparierte Schuhe

Gerissene Nähte am Oberleder können häufig zu Hause genäht werden. Eine geschickte Person kann ohne Schwierigkeiten mit Hilfe von Reparturwerkzeugen neue Absatzerhöhungen, Gummiabsätze, Halbsohlen, Metallabsätze oder Zehenplatten anbringen. Zu der Ausrüstung, die für diese Arbeiten nötig ist, gehören eine Schuhleistenhalterung, drei oder vier Eisenleisten in verschiedenen Größen, ein Hammer wie der eines Schuhmachers, ein paar Scheren, ein oder zwei Ledermesser, eine Lederraspel- oder feile, eine Ahle, Nägel für Sohlen und Absätze, leinenes Schuhgarn, Bürsten und Wachs. Diese Artikel oder zusammengestellte Reparaturwerkzeugkästen werden in Eisenwaren oder Schuhläden sowie manchen Versandhäusern verkauft.

Das Säubern und Herrichten

Butter, Schweinefett, Vaseline, Leinöl, Salatöl und Schmieröl verursachen hässliche Flecken auf hellem Leder. Manche Versuche, diese Flecken mit Benzin oder anderen gewöhnlichen Fettlösern zu entfernen, ziehen nur eine Verbreitung der Flecken nach sich. Solche Flecken können oft erfolgreich durch Auftragen einer dickflüssigen Lösung von Gummi in einem Lösemittel, das schnell verdampft und die Gummierung anzieht, wenn es getrocknet ist, entfernt werden. Dieser Vorgang muss öfter wiederholt werden um Erfolg zu garantieren. Eine Lösung von fein zerhacktem oder zerfetztem, nicht vulkanisiertem Gummi (Para oder Ceylon) in Schwefelkohlenstoff, im Verhältnis von einer Unze Gummi zu acht Unzen an Bisulfiden, sowie manchen vorbereiteten Gummilösungen, ist für diesen Zweck hilfreich. Das Bindemittel muss sehr dick sein, schnell trocknen und darf nichts als Gummi und purem Lösemittel beinhalten. Um das Gummi davor zu bewahren, zu fest zu haften, muss das Leder rund um den Fleck kurz bevor dem Auftragen der Gummilösung, leicht mit Wasser befeuchtet werden. Schwefelkohlenstoff sollte nur dort verwendet werden, wo ausreichend gelüftet werden kann und niemals in der Nähe einer Flamme. Sein Dampf ist giftig und entflammbar.

Alle Öl- oder Fettflecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden, besonders die, die durch Leinöl oder andere Ölfarben verursacht wurden. Diese Öle oxidieren wenn sie trocknen, sodass sie schnell leicht löslich in den gewöhnlichen Lösungsmitteln sind.

Milch verursacht auf Leder Flecken und hinterlässt oft eine weiße, manchmal auch eine braune Verfärbung. Seife und Wasser entfernen den weißen Fleck, aber es ist keine Methode bekannt, die braune Verfärbung loszuwerden. Die einzige Möglichkeit ist, das Leder einen Farbton dunkler als den Fleck zu färben.

Hin und wieder können Flecken mechanisch durch sehr vorsichtige Anwendung einer scharfen Kante, wie die einer Rasierklinge, oder einem feinen Schmirgel oder Krokustuch entfernt werden. Dies verursacht leicht erkennbare Makel. Es mag trotzdem nicht unansehnlicher sein als der Fleck.

An dem Schaftleder sammelt sich manchmal Schuhpolitur an. Das Erscheinungsbild derartiger Schuhe kann oft durch das Säubern mit Benzol oder Benzin und neu Polieren deutlich verbessert werden.

Oberleder aus Nubuk kann weich und glatt an den Flecken werden. Oft kann die der feine Flor mit einer schmalen Drahtbürste, die für diesen Zweck angefertigt wurde, angehoben werden.

Das Färben

Manchmal werden Schuhe zu Hause mit einer der zahlreichen vorbereiteten Farben für Leder, die es jetzt auf dem Markt gibt, gefärbt. Viele Reparaturwerkstätten färben ebenfalls Schuhe.

Manche Farbstoffe enthalten Nitrobenzol, das an seinem penetranten Ammoniakgeruch erkannt werden kann. Solche Farbstoffe mögen zwar gänzlich für das Färben geeignet sein, sollten aber, da Nitrobenzol giftig ist, nie auf die Schuhe aufgetragen werden, während man sie trägt. Absorption von Nitrobenzol bis hin zu den Füßen kann Krankheiten und später den Tod hervorrufen. Vor dem Färben zu Hause sollte man die Färbemittel auf alten Schuhen ausprobieren. Das gibt eine Eindruck der Wirkung und der Handhabung.

Das Trocknen

Schuhe werden leicht ruiniert wenn sie nass werden. Nasses Leder ist weich, sodass es leicht ausleiert und schnell reißt. Sie nutzen sich dann leicht ab.

Nasse Schuhe müssen sehr vorsichtig getrocknet werden. Nasses Leder verschmort viel schneller als trockenes Leder. Wenn das Leder heißer wird als die eigene Hand ertragen kann, kann man davon ausgehen, dass es ruiniert ist. Viele verschandeln ihre Schuhe unwissentlich, indem sie sie nass gegen heiße Kühler von Autos, gegen heiße Dampfrohre oder Herdplatten oder sogar in einen Ofen legen. Wenn sie zu schnell trocknen ohne gepflegt zu werden, laufen die Schuhe ein und werden hart, steif und geraten aus der Form. Die Sohle reißt dabei oft und fällt in Stücke.

Dies ist der richtige Weg, Schuhe zu trocknen: Zuerst müssen sie mit lauwarmem Wasser von Schmutz und Split befreit werden. Dann müssen raue Schuhe mit Öl oder Fett behandelt werden, wie es auf Seite 20 beschrieben wird. Straßenschuhe werden mit Rizinusöl geölt. (Wenn ein wenig Rizinusöl auf einem Stück Seihtuch aufgetragen und gleichmäßig eingerieben wurde, wird der Schuh einen schönen Glanz aufweisen. Wenn zu viel Öl benutzt wird, erschwert es das Polieren.) Dann werden Quartier, Absatz, Oberleder und die Spitze geglättet und der Schuh mit zerknülltem Papier ausgestopft um die Form zu erhalten und das Trocknen zu beschleunigen. Zuletzt werden die Schuhe an einen Platz gestellt, der nicht zu warm ist und an dem sie langsam trocknen können.

Man sollte sie nie nah an eine heiße Herdplatte oder einen heißen Heizkörper stellen und sie nie tragen, bevor sie richtig trocken sind. Es ist zu raten, Straßenschuhe ein oder zwei Mal zu polieren, wenn sie getrocknet sind.

Das Ölen und Fetten

Der vernünftige Gebrauch von geeigneten Ölen und Fetten macht die Schuhe langlebiger. Schuhen, die auf Farmen, in Wäldern oder in Minen getragen werden, kann durch Öle und Fette gepflegt werden, wenn sie sich verhärten, trocknen oder das Wasser nicht mehr abweisen.

Zu den besten Materialien, mit denen man Schuhe einfetten kann, gehören Klauenfett, Dorschfett, Rizinusöl sowie Talg, Wollfett und Gemische aus ihnen.

Sie werden wie folgt aufgetragen: Zuerst bürstet man die Sohle und Schaftleder sorgfältig ab, um jeglichen Staub und Schmutz zu entfernen, und wärmt die Schuhe vorsichtig an, während man daran denkt, wie gefährlich es ist, sie zu heiß werden zu lassen, wenn sie nass sind. Dann trägt man das warme Öl oder Fett, das nie heißer sein sollte, als es die menschliche Hand aushalten kann, mit einem Tupfer, Wolle oder Flanell, vorzugsweise mit der Handfläche auf und reibt es gut in das Leder ein. Man muss das Fett mit besonderer Sorgfalt dort einarbeiten, wo die Sohle an dem Schaftleder befestigt ist und oft Wasser durchdringt. Dann lässt man den Schuh an einem warmen, aber nicht heißen Platz trocknen.

Imprägnierung

Von imprägnierten Schuhen kann man nicht erwarten, dass sie die Füße ganz trocken halten, wenn die Schuhe für längere Zeit bei Nässe getragen wurden. Genauso wenig können sie Gummistiefel oder Schuhe, die für das Tragen in Wasser, Schneematsch oder sehr weichem Schlamm geeignet sind, ersetzen. Dennoch sind wasserfeste, passend angefertigte Lederschuhe geeignet, die Füße während Regen oder Schneestürmen sowie auf nassen Untergründen ohne größere Pfützen, zu schützen. Man schwitzt in diesen Schuhen ziemlich, jedoch weniger als in Gummistiefeln.

Schuhe imprägnieren

Das Schmierfett, das für wasserfeste Schuhe verwendet wird, muss im Sommer stärker als im Winter sein. Weil stark gefettete Schuhe eine Tendenz dazu haben, die Füße schwitzen und in heißem Wasser anschwellen zu lassen, ist es für wasserresistente Schuhe im Sommer weniger nötig eingefettet zu werden. Es ist nicht empfehlenswert, dann so viel Fett wie im Winter und Frühling aufzutragen. Die Masse an Fett, die im Sommer verwendet wird, sollte nicht die Masse überschreiten, die das Leder aufnehmen kann ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Im Winter wird ein Gemisch von Fett und Öl benötigt, das nicht zu dickflüssig in erkaltetem Zustand ist. Davon sollte mehr als das Leder aufnehmen kann verwendet werden, besonders dann, wenn der Schuh besonders wasserabweisend sein soll. Eine größere Menge schadet im Winter auch nicht.

Formeln zur Imprägnierung

Dem Ministerium für Landwirtschaft ist keine bessere Formel für das Imprägnieren von Schuhen bekannt als diese. Das Ministerium glaubt, dass diese Formel keine bestehenden Patente oder anhängigen Anmeldungen für Patente verletzt, aber es kann in dieser Hinsicht keine Verantwortung übernehmen.

Man verschmilzt die Inhaltsstoffe unter Wärme vorsichtig und rührt sie gründlich um. Das Schmierfett wird aufgetragen wenn es warm ist, es darf aber niemals heißer sein, als die Hand ertragen kann.

Man fettet die Umrandungen der Sohle und den Rahmen, weil es die Stellen am Schuh sind, die am schnellsten undicht werden, sorgfältig ein und sättigt die Sohle mit dem Schmierfett. Dies kann am bequemsten geschehen, indem man die Schuhe für 15 Minuten in einem flachen Topf, der genug des eingeschmolzenem Imprägnier-Materials enthält, stehen lässt um die ganze Sohle zu bedecken. Gummiabsätze sollten nicht in das Schmierfett getaucht werden, weil sie davon weich werden. Um die Sohlen von Schuhen mit Gummiabsätzen imprägnieren zu können, benutzt man eine Teigpfanne um das Fett zu verteilen und legt die Schuhe rittlings des Randes auf die Pfanne, mit den Absätzen nach außen gerichtet.

Das Polieren

Die meisten Schuhpolituren sind Mischungen aus Wachs, das gefärbt und zu einer teigartigen Konsistenz erweicht wird, meist mit Terpentin. Andere, die kein Terpentin enthalten, werden mit kochenden Gemischen von Wachs und einer Lösung von Borax und Natriumcarbonat, das mit Färbemitteln oder letztendlich mit pulverisierter Knochenkohle gefärbt wird, behandelt. Dem wird dann noch eine Lösung aus handelsüblicher Seife und einer Paste oder Lösung aus Olivenölseife hinzugefügt, um eine Flüssigkeit herzustellen. Einige flüssige Polituren bestehen aus Schellack, Wachs und Färbemitteln in einer alkoholischen Lösung.

Schuhpolituren, die Terpentin enthalten, sind für Leder, das nicht mit verschiedenen Arten von Polituren dieser Art getestet wurde, schadhaft. Hin und wieder wird das Terpentin ranzig, eignet sich einen scharfen, unangenehmen Geruch an und macht die Politur klebrig. Solche Polituren bewirken einen weniger befriedigenden Glanz als diese, in denen das Terpentin süß ist. Viele flüssige Polituren enthalten Nitrobenzol, das an seinem Ammoniakgeruch erkannt werden kann. Derartige Präparate sind sehr gut für das Polieren geeignet; doch weil Nitrobenzol giftig ist, sollte es nie auf die Schuhe aufgetragen werden, während sie sich an den Füßen befinden.
Polituren, die freie Säuren oder Basen enthalten, sind für Leder schädlich. Sie bewirken manchmal, dass das Oberleder reißt, genau dort, wo der Schuh am meisten gekrümmt wird. Flüssigreiniger, die Oxalsäure enthalten und häufig in Kombination mit klebrigen Polituren bei der Anwendung auf hellen Schuhen benutzt werden, schädigen das Leder häufig.

Es ist möglich, in einer Politur, die keine wasserlöslichen Basen enthält, freie Basen und Säuren zu erkennen, indem man die Politur in warmem Regenwasser bewegt und dann das klare Wasser testet, nachdem rotes und blaues Lackmuspapier beigefügt wurde. Wenn das rote Papier blau wird, ist das ein Indikator für einen Bestand von Laugen. Ein Wechsel von blau zu rot weist Säuren nach. Wenn die Politur wasserlösliche Farbstoffe enthält, können Säuren und Basen nur durch eine chemische Analyse nachgewiesen werden.

Wenn die oberen Teile eines Schuhs mit einem anderen Öl als Rizinusöl geölt oder eingefettet werden, können sie nicht zufriedenstellend poliert werden. Wenn Rizinusöl leicht aufgetragen wurde, können die Schuhe nach 12 bis 24 Stunden poliert werden, sodass das Leder Zeit hat, das Öl aufzunehmen. Manchmal werden nur die Sohlen eingefettet, damit kein Fett an das Schaftleder des Schuhs kommt. So sind die Schuhe weitgehend wasserresistent und glänzen schön.

Der Schutz gegen Schimmel

Schuhe, die an einem warmen, feuchten und dunklen Platz stehen tendieren oft dazu zu schimmeln. Schimmel beschädigt den Schuh nicht unbedingt, es sei denn der Schimmel haftet zu lange am Schuh, sodass sich dessen Farbe ändern kann. Der einfachste Weg, Schimmel zu verhindern, ist die Schuhe an einem gut belüfteten, trockenen und hellen Platz unterzustellen. Um den Schimmel vom Schuh zu entfernen, sollte man ihn mit Seife und warmem Wasser waschen oder einfach mit einem feuchten Tuch abwischen und gut trocknen lassen. Die Anwendung zu Hause mit Hilfsmitteln, die für das Entfernen von Schimmel angefertigt wurden, ist nicht ratsam.

Der Schutz gegen basische Substanzen

Kalk, Portlandzement, Farbstoffe und andere basische Substanzen ruinieren das Leder schnell. Schuhe, die von Personen getragen werden, die mit diesen Substanzen arbeiten, halten viel länger wenn sie immer gut eingefettet sind.

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